Katzenvermittlung-Homeland
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KATZENSICHERHEIT

Hier werden wir eine neue Seite mit vielen Tipps zur Katzensicherheit erstellen. Da dies ein umfangreiches Thema ist, wird es eine Weile dauern bis wir alle Themen zusammen stellen können. Bis bald!

Der erste Schritt zu einem gesunden und zufriedenen Katzenleben sind Menschen, die die Bedürfnisse und Gewohnheiten, aber auch die damit verbundenen Kosten, der Schmusetiger genau kennen.

 

Unsere Katzen werden hauptsächlich in Wohnungshaltung vermittelt. Sollte Ihre Katze doch Freigang erhalten, können Sie sie an ihre Umgebung binden. Hierbei ist jedoch Durchhaltevermögen gefragt, da eine enge Mensch-Tier-Bindung wichtig ist:

 

  1. Häufig wird geraten, die Katzen in der neuen Wohnung mindestens 4 Wochen zu behalten. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte diese Zeit verlängert werden. Gerade sehr junge Katzen können eine engere Beziehung zu ihrem Menschen aufbauen. Während dieser Zeit kann sich die Katze an den Tagesrhythmus des Menschen gewöhnen und kommen dann vielleicht schon durch Rufen und/oder Pfeifen zurück.
  2. Beachten Sie bitte auch die Jahreszeit für die Eingewöhnungsphase des Freigangs. War Ihre Katze bisher ein reines Wohnungstier oder kommt sie aus einem sonnigem Land, können sich die Temperaturen und klimatischen Bedingungen unterschiedliche auf die Katzen auswirken. Sie haben kein Winterfell entwickelt und könnten sich eine Erkältung einfangen. Gerade junge Katzen haben noch keine vollständige Immunabwehr entwickelt. Falls Sie nicht bis zum Frühjahr oder Sommer warten wollen, könnten Sie Ihren neuen Mitbewohner mit kurzen Spaziergängen an der Leine an das Wetter gewöhnen.
  3. Um die Katze später zu rufen, kann sie an einen Pfeifen oder Ähnliches gewöhnt werden. Dann kommt sie sofort angelaufen, wenn sie draußen unterwegs ist. Dafür muss eine Bindung zwischen Mensch und Tier vorhanden sein.
  4. Die Umgebung sollte verkehrsberuhigt und möglichst auf dem Land sein. Je größer der "Spielplatz" der Katze um ihre Wohnung ist, desto weniger wird sie die Lust verspüren, sich zu weit zu entfernen.
  5. Die größte Gefahr birgt die Dunkelheit. Gerade im Morgengrauen und nachts werden häufig Katzen überfahren. Deshalb sollte sie am späten Abend nicht mehr heraus gelassen werden.

 

"Meine drei Schmusetiger (Shorty, Lucy und Noa) leben so seit mehreren Jahren und sind noch nie weggelaufen. Bevor sie Freigang bekamen, verbrachten sie vier Monate im Haus. Sie dürfen nur raus, wenn jemand Zuhause ist und kommen nachts rein. Sie kommen bei jedem Pfeifen, mal schneller, mal langsamer, und ohne Futter dafür zu nutzen. Nur in selten Fällen, wenn das Spielen im Garten gerade so schön ist, kommt eine Tüte Leckerli ins Spiel."

(Jeanette Sengenc)

Viele Katzenbesitzer nutzen Halsbänder zur Abwehr von Parasitenbefall, als Schmuck oder um dort Daten des Zuhauses zu hinterlegen. Solche Halsbänder können aber zur Todesfalle werden, wenn sie irgendwo hängen bleiben und die Katze aus Panik immer fester daran zerrt und sich dabei stranguliert. Selbst Sicherheitsverschlüsse sind nicht immer zuverlässig. Nutzen Sie lieber andere Hilfsmittel, wie z.B. Mikrochips mit Registrierung der Daten, Tätowierungen, Mittel zum Auftragen auf die Haut oder zur Einnahme.

Ein wichtiger Punkt sind die Pflanzen in unseren Häusern und im Garten. Auch bestimmte Kröten können Giftsstiffe über die Haut übertragen. Katzen, die keinen Freigang erhalten, neigen dazu, die Pflanzen anzuknabbern. Machen Sie sich schlau, ob ihre Pflanzen giftig sind und halten sie in jedem Fall Katzengras bereit. Sie nutzen das Gras um ihren Magen von den Haaren zu befreien. Eine kleine Auswahl giftiger Pflanzen und anderer Giftstoffe finden Sie unter der Rubrik "Katzengesundheit". 

Katzen sind sehr neugierige Tiere und nutzen jede Gelegenheit, neue Verstecke und Wege zu entdecken. Deshalb gibt es viele Gefahren in einem Haushalt. Gekippte Fenster können sogar zur Todesfalle werden. Beim Versuch aus dem Haus zu gelangen, können sie den Spalt herunterrutschen und sich erdrosseln. Schützen Sie die Fenster mit einer Sperre.

 

Auch offene Fenster und Balkone können gefährlich werden, wenn eine Katze den Halt verliert und stürzt. Je nach Bodenbelag kann es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommen. Nicht immer landet eine Katze auf ihren vier Pfoten und auch die Aufprallwucht kann ihr zum Verhängnis werden. Mit einem Netz können sie geschützt werden.

Wie schon erwähnt sind Katzen sehr neugierige Tiere, die alle Ecken und Winkel ihres Zuhauses gerne erkunden. Jedoch kann ein Sprung ins "Blaue" sehr gefährlich werden. Passen Sie auf, dass ihre Katze, gerade in den ersten Monaten, nicht in eine volle Badewanne, die Toilette oder auf eine heiße Herdplatte springt. Auch im Garten können offene Regentonnen sehr gefährlich sein. Selbst einfache Plastiktüten können zum Verhängnis werden, wenn die Dimensionen überschätzt werden und die Katze stecken bleibt. Alles kann zum Objekt der "Spiel-"Begierde werden. Dazu gehören auch Geschenkbänder, die verschluckt werden können. Sehr beliebt ist der Fliegenfang, bei dem schon mal das eine oder andere Teil zu Bruch gehen kann. Scherben sollten sofort beseitigt werden.

Neben der Neugierde gehört auch das große Schlafbedürfnis zu den typischen Eigenschaften unserer Schmusetiger. Dafür suchen sie sich die verschiedensten Ort aus. Sehr viele Katzen mögen es gern "überdacht" oder bedeckt. Bevor Sie Ihre Waschmaschine oder den Trockner einschalten, vergewissern Sie sich, dass sich keine Katze in der Wäsche versteckt.