Katzenvermittlung-Homeland
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EINE KATZE KOMMT INS HAUS

Ob die erste, zweite, dritte oder gar vierte Katze ins Haus kommt, es ist immer ein Erlebnis, das so unterschiedlich verlaufen kann, wie es Katzen- und Menschencharaktere gibt.

 

Unter den Rubriken "Katzensicherheit" und "Katzengesundheit" finden Sie weitere Empfehlungen für ein glückliches und gesundes Zusammenleben mit Ihren lieben Schmusetigern.

Meiner Meinung nach sollten Katzenfreunde, die über die Anschaffung einer Katze nachdenken, sich zunächst klar darüber sein, dass sie sich an ein Wesen binden. Es gibt einige Punkte, die ich beim Umgang mit einer Katze für wichtig halte:

 

  1. Eine Katze wird bis zu 15 Jahre alt, manchmal auch noch viel älter- Das ist eine lange Zeit und Katzen leiden sehr, wenn man sie abgibt. Daher sollte man nur dann eine Katze als Haustier anschaffen, wenn man sich sicher ist, dass man die Katze langfristig halten kann.
  2. Eine Katze vertraut ihrem Halter sehr. Sie merkt sofort, wenn etwas nicht stimmt und nimmt "Schwingungen" von schlechter Laune oder Ärger sofort wahr. Daher sollte man ihr vermitteln, dass Missstimmung nichts mit ihr zu tun hat.
  3. Man sollte bedenken, dass man die einzige „Bezugsperson“ für das Tier ist. Daher sollte man viel Liebe schenken.
  4. Katzen haben ein gutes Gedächtnis und vergessen nie etwas.
  5. Man sollte mit seiner Katze reden, um ihr zu zeigen, dass man sie wahrnimmt.
  6. Man sollte einer Katze nie mit Gewalt gegenüber treten.
  7. Eine Katze hat ihren eigenen Kopf und setzt deshalb nicht immer um, was man ihr sagt.
  8. Man sollte sich um das Tier kümmern, wenn es alt wird. Dann braucht eine Katze mehr Aufmerksamkeit und Pflege als zuvor.
  9. Man sollte seiner Katze immer zur Seite stehen. Wenn Arzttermine anstehen, ist eine Begleitung zur Behandlung notwendig, da Katzen Fremden gegenüber meist recht misstrauisch sind.


Diese Grundregeln scheinen für echte Katzenfreunde selbstverständlich, werden aber nicht immer beachtet. Dabei erleichtern sie das Zusammenleben mit einem Tier sehr und stärken die Beziehung.

Egal wie lang die Reise in das neue Zuhause war, für eine Katze bedeutet eine Veränderung immer Stress. Deshalb sollte der Neuankömmling erstmal für sich alleine sein und entspannen. Viele Menschen oder gar Artgenossen würden zunächst für noch mehr Stress sorgen. Wenn die Katze soweit ist, wird sie selbst beginnen die neue Umgebung zu erkunden, denn neugierig sind sie alle.

 

Stellen Sie am besten etwas zu trinken und ein eigenes Katzenklo in dem Raum bereit. Mit dem Essen sollten sie etwas warten. Gerade bei langen Reisen bekommen einige Tiere ein Beruhigungsmittel, das der Körper zunächst abbauen sollte. Dazu reagiert der Verdauungsapparat der Katze empfindlich auf Stress.

 

Klären Sie, soweit möglich, was ihr neuer Mitbewohner bisher gefressen hat. Auch eine Ernährungsumstellung kann der Verdauung Probleme bereiten. Sie werden merken, wann die Katze sich in ihrem Haushalt wohl fühlt und können mit der Umstellung langsam beginnen. Es empfiehlt sich das neue und alte Futter zu vermischen und dabei die Anteile des alten Futters Schritt für Schritt zu verringern. Gerade Kitten und Jungkatzen reagieren sehr empfindlich.

 

Sollte das Verdauungsproblem schon entstanden sein, können Sie abgekochtes Hähnchenfleisch verfüttern. Einige Katzenhalter mischen auch Reis darunter, allerdings kann es sein, dass einige Katzen auf den Reis ebenfalls mit Verdauungsproblemen reagieren. Ansonsten können bei anhaltenden Problemen auch Pasten zur Regulierung der Darmflora verabreicht werden.

 

Leben in Ihrem Haushalt bereits eine oder mehrere Katzen, müssen sich die Katzen erstmal kennen lernen. Für ein besseres Wohlbefinden können schon einige Tage vor der Ankunft beruhigende Mittel angewendet werden. Dafür gibt es Raumsprays oder Tropfen.

 

Treffen nun die neuen Mitbewohner aufeinander, kann es unterschiedlich lange dauern bis sich die Katzen aneinander gewöhnen. Einige verstehen sich sofort und beginnern nach dem ersten Beschnuppern mit dem Spielen. Andere dagegen brauchen Wochen um miteinander klar zu kommen. Katzen sind Gewohnheitstiere, die jede Veränderung aus dem Gleichgewicht bringt. Deshalb geben Sie ihnen auch die Zeit. Die Katzen regeln so etwas allein. Je nach Charakter, Alter und Anzahl der im Haus lebenden Katzen kann es schneller oder länger gehen. Auch Ihr eigenes Verhalten spielt eine Rolle. Je ruhiger sie bleiben, desto besser. Es kann auch mal zu Rangkämpfen kommen. Es wird gefaucht, geknurrt und geschnattert. Alles ist normal, solange kein Blut fließt. Rechnen Sie auch mit Rückschlägen. Jeder Raum, jedes Bett oder der Garten müssen territorial neu verhandelt werden.