Katzenvermittlung-Homeland
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Über unsere Katzen

Die von mir vermittelten Katzen kommen von der spanischen Insel Teneriffa. Ich arbeite als private Tierschützerin mit verschiedenen Menschen zusammen, mit denen ich meine Leidenschaft teile. Zu ihnen gehören private Tierschützer, wie ich es bin, sowie Mitarbeiter der Tierschutzorganisationen. Ich möchte Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit vor Ort gewähren.

Das ist noch eine Aufnahme von dem Tierheim LA ROSALEDA auf Teneriffa!!

 

Es ist jetzt einige Jahre her seitdem ich das letzte Jahr in dieses Tierheim gehen konnte. Leider weiß man von dem Tierheim gar nichts mehr seitdem die damalige Besitzerin Marleen gestorben ist. Die neuen Besitzer haben leider keine Internetseite und wenn man dort ins Tierheim gehen will, um zu sehen, wie es den Katzen so geht, erfährt man leider gar nichts mehr. Die neuen Besitzer sind Spanier und wollen gar keine Offentlichkeit mehr. Es gibt keinen Rundgang, so wie früher, und man kann sich auch gar keine Katzen mehr ansehen.

Wenn Leute sich nach Katzen erkundigen, heißt es: "Zur Zeit haben wir keine Katzen zu vermitteln!!"

 

Eine Bekannte von mir hat es aber denn noch geschafft, sich einige Katzen an zuschauen. Was sie berichtete ist einfach nur furchtbar und kann man nicht beschreiben.

 

Ich finde es einfach fürchterlich, warum man diesen LEUTEN nicht das Handwerk legt und sich kein Tierschutz darum kümmert. Angeblich war ja der große Tierschutzverein ETN dort. Warum die nichts zu beanstanden hatten, kann ich nicht fassen. Auch gibt es dort sehr viele Tierschützer, selbst die, können sich keinen Zutritt verschaffen.

 

So geht das LEIDEN dort unvermindert weiter und die Katzen vegetieren so vor sich hin bevor sie dann qualvoll sterben.

 

 

SO KANN KEIN TIERSCHUTZ AUSSEHEN!!!!

Es kommt nicht selten vor, dass Leute die Fundkatzen anonym vor den Haustüren der Tierschützer einfach abstellen. In diesen Boxen befinden sich elf Katzen, die über Nacht in den Hauseingang gestellt wurden. Wenigstens werden die Tiere nicht zum Tode verurteilt, dennoch ist es schwierig so viele Katzen unterzubringen. Wenn es möglich ist, werden sie in verschiedenen Pflegestellen untergebracht.

Der überwiegende Teil der Katzen lebt jedoch auf der Straße. Die private Tierschützerin Meggi verteilt an den Futterstellen Trockenfutter an die Katzen. Es sind oftmals an die 30 Tiere. Leider gibt es zu viele Tierhasser, die das Futter mit Gift oder Glasscherben versetzen, sodass die Katzen grauenvoll sterben. Weiterhin stellt Meggi "Fallen" auf, um die Katzen ärztlich versorgen zu können. Viele der Tiere sind krank oder haben durch Revierkämpfe Verletzungen erlitten.

Falls es keine Chance auf Heilung gibt, werden die Katzen erlöst. Ziel ist es, so viele Katzen wie möglich zu kastrieren, um weiteren Nachwuchs zu vermeiden. Die meisten Katzen sind wild ohne Vertrauen zu den Menschen. Diese werden nach der Behandlung wieder in die Freiheit entlassen. Manchmal entdecken wir aber sehr anhängliche Katzen, die es kaum erwarten können, bei einem Menschen einzuziehen.

Handaufzucht einer kleinen Fundkatze: Die ganz kleinen Kätzchen werden von Meggi alle zwei Stunden mit dem Fläschchen gefüttert.

Diese Samtpfötchen finden Sie unter der Kategorie "Katzenvermittlung". Die meisten Katzen, die in unsere Vermittlung gehen, sind jedoch verwaiste Babies, deren Mütter verstorben oder verschwunden sind. In einigen Fällen kommt es auch vor, dass die Babies und/oder die Mutter erkrankt sind. Auch dann werden sie zur Pflege aufgenommen. Auf dem Bild bekommen die verschiedenen Generationen Futter. LECKER!!!

Erst wenn die Katzen vollständig gesund sind, können sie die weite Reise antreten. Ansonsten besteht die Gefahr von Erkrankungen. Oftmals sind die Kätzchen jedoch noch so klein, dass einige Wochen gewartet werden muss. Für die notwendigen Test und Impfungen müssen sie ein entsprechendes Alter erreichen. Ohne Impfungen und gültigen EU-Ausweis dürfen keine Tiere aus dem Ausland einreisen. Weiterhin reagieren die Kleinen, wie auch Menschenkinder, empfindlicher auf die Einflüsse der Umwelt als ihre großen Gefährten. Davon betroffen sind insbesondere die Waisen, da der Immunschutz der Mutter über die Muttermilch fehlt. Es darf auch nicht vergessen werden, dass für Katzen jeden Alters und jeder Herkunft eine gravierende Änderung im Leben immer Stress bedeutet. Es ist also ganz normal, wenn der Ortswechsel zunächst die Gesundheit des Tieres beeinflussen kann. Es ist sehr wichtig für besonders viel Ruhe zu sorgen.

 

 

Zum Schluß noch ein Hinweiß zu Meggi ,ich durfte sie letztes Jahr besuchen und muß wirklich sagen, sie ist einzigartig und zu bewundern. Diese private Tierschützerin füttert jeden Tag an einer Stelle neben dem Müll jede Menge Katzen, zum Teil wilde Katzen die sich nie einfangen lassen würden, zum Teil auch zahme, die sie dann ärztlich versorgen lassen kann.Dadurch hat sie natürlich jede menge Kosten die sie alleine nur durch das Putzen finanziert. Ich denke das sie es verdient, das man ihr hilft, entweder mit Futter oder einer kleinen Geldspende.DANKE!!!

Mmmmhhh Hühnchen... Raubtierfütterung in der Küche

Hier können Sie anhand der Kitten Lenny und Monrow sehen, wie schlecht es einigen Kätzchen ergeht und was nach guter Pflege noch möglich ist:

Vorher:

 

Der arme Monrow hätte beide Augen fast verloren und ist auch sonst in keinem guten Zustand. Sein Fell sieht schlimm aus.

 

Nachher:

 

Es ist kaum zu glauben, dass dies Monrow ist. Aber seine dunkle Zeichnung am Ohr und Nase sind unverkennbar. Es geht ihm eindeutig viel besser.

 

Vorher:

 

Der arme Lenny wurde mit einem kaputten Auge und völlig verwahrlost gefunden.

 

Nachher:

 

Auch wenn sein Auge weiterhin geschadigt ist, kann man deutlich die Besserung erkennen. Er ist ein ganz hübscher Kater geworden.

Lenny sagt: "DAAAAAANKE, liebe Pflegemama!"